Thurgauer Archäologen präsentieren neue Erkenntnisse zu den Hügeln unter Wasser am Südufer des Sees. Aber das Rätsel um die mysteriösen Steinhaufen ist noch nicht gelöst.


[IMG]http://static6.suedkurier.de/storage/scl/xmlios_import/region/kreis-konstanz/konstanz/10599038_w720h480q75v12422_2.jpg?version=1457586550[/IMG]Rätselhafter Steinhaufen: Die Vermessung durch Taucher hat gezeigt, dass die Baukörper relativ groß sind. Ein Hügel von 20 mal 15 Meter umfasst nach Angaben der Thurgauer Archäologen mehrere hundert Kubikmeter Steine. |

Nach aufwändiger Neuvermessung des Bodensees präsentierte das Institut für Seenforschung Langenargen im vergangenen Jahr viele neue Erkenntnisse und spektakuläre Bilder.

Insbesondere eine hochauflösende Aufnahme der 16 Kilometer langen Obersee-Linie zwischen Romanshorn und Bottighofen erregte seinerzeit die Aufmerksamkeit des Thurgauer Amts für Archäologie. Das Bild zeigt eine Hügelkette in der Flachwasserzone, etwa 300 Meter vom Ufer entfernt. Wie Perlen auf eine Schnur gezogen. Rasch war das Wort von Stonehenge am Bodensee geprägt. Seither sind die Schweizer Archäologen dem Phänomen auf der Spur.
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