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Moderne Menschen wanderten offenbar viel früher als bisher angenommen aus Afrika aus – und hinterließen dabei Spuren im Erbgut der Neandertaler.[/b]

Wanderfreudig und intimen Begegnungen mit Fremden zumindest nicht abgeneigt – so könnten die Forscher um Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (EVA) in Leipzig ihre Erbgut-Analysen zur Frühgeschichte der Menschheit und ihrer nächsten Verwandten zusammenfassen. Als die modernen Menschen ihre Wiege, die vor 200 000 Jahren in Afrika stand, vor etwa 65 000 Jahren verließen, trafen sie irgendwo in Eurasien Neandertaler. Bei solchen Begegnungen wurde bisweilen auch mehr als ein bloßes Hallo gewechselt.
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