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Am Hemmaberg in Kärnten gruben österreichische Archäologen einen Einbeinigen aus, der eine Gehhilfe aus Metall und Holz trug. Die stammt aus dem 6. Jahrhundert.[/b]

Das gute Stück dürfte etwa 1400 Jahre alt sein und war voll funktionstüchtig. Die Anthropologin Michaela Binder vom Österreichischen Archäologischen Institut ist sehr angetan von dem Fund, den ihre Kollegen rund um Franz Glaser und Josef Eitler 2008 am Kärntner Hemmaberg gemacht haben: "Seit dem 4. Jahrhundert gibt es dort Kirchen, es ist eine der ältesten, christlichen Pilgerstätten Österreichs", erzählt sie. Rund um die Kirche liegen seit Alters her Gräber. Und auf die hatten es die Forscher abgesehen.

29 wurden ausgemacht. Und in einem der Gräber lag eine Skelett, dem der Fuß inklusive ein Teil des Unterschenkels gefehlt hat.
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