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Regensburg - Brezen und Semmeln gehören seit vielen 100 Jahren zu einer zünftigen Brotzeit in Bayern. Das belegt der Fund von verkohlten Backwaren aus dem 18. Jahrhundert in Regensburg.[/b]

Johann Georg Held ist wütend. Als der Bäcker im 18. Jahrhundert in Regensburg die Backwaren aus dem Ofen holt, ist alles verkohlt. So schleudert er die Semmeln, Brezen und Kipferl in eine Grube in der Ecke seiner Backstube. So oder ähnlich muss sich nach Vorstellung der Archäologen das abgespielt haben, was aus heutiger Sicht ein Segen ist und fast einer Sensation gleichkommt. Rund 250 Jahre nach dem Missgeschick des Bäckers entdecken die Experten an der Grabungsstätte am Donaumarkt eine historische Brotzeit.
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