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In den Zwanzigern lebten 173.000 Juden in Berlin. Ihre Synagogen prägten das Stadtbild. Von den weit mehr als 100 jüdischen Gotteshäusern sind gerade einmal zehn übrig geblieben. [/b]

Vor hundert Jahren gehörten Synagogen selbstverständlich zum Stadtbild dazu. Ihre Giebel, Kuppeln und Davidsterne boten Orientierung im Kiez wie die Türme der Kirchen. Weit über hundert jüdische Gotteshäuser muss es vor der Pogromnacht 1938 in Berlin gegeben haben. Wie viele genau, lässt sich nicht mehr rekonstruieren. In Büchern, Archiven und in Berichten von Zeitzeugen finden sich Spuren von an die hundert Gebetsstätten.
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