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"Graben für Germanien": Eine Ausstellung im Bremer Focke-Museum beleuchtet erstmals die Altertumsforschung im Dienst des Nationalsozialismus.[/b]

Als die Wehrmacht am 22. Juni 1941 die Sowjetunion überfiel, standen nicht nur die Mordkommandos der SS bereit, die Kämpfer im »Rassenkrieg«. Auch deutsche Archäologen hatten den Tag des Angriffs herbeigesehnt. Wohlinformiert und bestens ausgerüstet, wollten sie ihren Teil zum Feldzug beitragen. Es ging darum, sowjetische Museen und Ausgrabungsstätten zu plündern. Schließlich lagerte hier, so wusste man, manches, was die »Überlegenheit der nordischen Rasse« und des »Germanentums« belegen konnte und die Ansprüche der Deutschen auf den »Lebensraum im Osten« historisch legitimieren sollte.
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