Seit dem Bürgerkrieg in den neunziger Jahren waren sie verschollen, doch nun hat Afghanistan mehr als 800 archäologische Kunstwerke zurückerhalten. Einige Stücke, die nun im Nationalmuseum in Kabul zu sehen sind, sollen mehr als 4000 Jahre alt sein.


Das Nationalmuseum in Afghanistan hat mehr als 800 archäologische Kunstwerke zurückerhalten, die während des Bürgerkriegs in den neunziger Jahren gestohlen und aus dem Land geschafft worden waren.

[IMG]http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1432841.1344185450%21/image/image.jpg_gen/derivatives/560x315/image.jpg[/IMG]
Ein steinerner Buddha gehört zu den mehr als 800 archäologischen Kunstwerken, die Afghanistan zurückerhalten hat. (© REUTERS)

Zu den zurückgegebenen Schätzen zählen Elfenbeinschnitzereien aus dem ersten Jahrhundert nach Christus sowie eine Buddha-Statue aus dem zweiten oder dritten Jahrhundert. Afghanistan lag auf der alten Seiden-Handelsstraße und übernahm große Teile der buddhistischen Traditionen aus Indien. Seit dem achten Jahrhundert wurde dies durch die islamischen Einflüsse überlagert.
Weiterlesen »