Es sind die letzten dramatischen Momente in einem Haus in Pompeji. Eine Ausstellung in Halle rekonstruiert, was sich nach dem Ausbruch des Vesuvs abspielte.

Auch Plünderer denken mit: Sie wollen sich nicht zu viel Arbeit machen. Darauf jedenfalls deutet ein lateinisches, aber mit griechischen Buchstaben und orthografisch fehlerhaft geschriebenes Graffito hin, das am Eingang eines besonders reich ausgestatteten Hauses in Pompeji gefunden wurde: "doummos pertousa" steht da, was wohl "domus pertusa" heißen sollte, also "durchlöchertes Haus".

Gerade dieses Haus, die prächtige Casa del Menandro, wird in der sehenswerten Ausstellung "Pompeji, Nola, Herculaneum – Katastrophen am Vesuv" in Halle ausführlich gewürdigt. Der Heidelberger Archäologe Jens-Arne Dickmann, selbst jahrelang Ausgräber in Pompeji und wissenschaftlicher Berater der Schau im Landesmuseum für Vorgeschichte von Sachsen-Anhalt, rekonstruiert anhand der Funde erstmals, was wohl nach dem Vulkanausbruch in diesem Haus geschehen ist.

Pompeji - Nola - Herculaneum .:. Landesausstellung .:. - POMPEJI - Nola - Herculaneum .:. Katastrophen am Vesuv
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