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Es ist ein Ausnahmefund, der mehrere Milliarden Euro wert sein soll: In unterirdischen Kammern einer alten Kultstätte in Kerala wurden Goldketten und Edelsteine gefunden - und das könnte noch längst nicht alles gewesen sein.[/b]

Im südindischen Bundesstaat Kerala ist ein Tempelschatz entdeckt worden, dessen Wert nach ersten Schätzungen bei umgerechnet mehr als sieben Milliarden Euro liegen soll. Die fast 450 Jahre alte Kultstätte Sri Padmanabhaswamy in der Landeshauptstadt Thiruvananthapuram war erst vor kurzem ins Eigentum des Bundesstaates Kerala übergegangen. Zuvor hatte ein Gericht entschieden, dass die Nachkommen der Königsfamilie Travancore finanziell nicht in der Lage sind, für die Sicherheit der historischen - Vishnu gewidmeten - Anlage zu garantieren.

Gerichtsgutachter fanden die Reichtümer in unterirdischen Kammern, die offenbar seit 130 Jahren nicht mehr geöffnet worden waren. Weitere der insgesamt sechs Kammern des Tempels, der bislang seiner Skulpturen wegen Touristen angezogen hatte, stehen noch vor der Öffnung. Bis zum Ende der Woche wollen die Wissenschaftler ihre Inventur beendet haben und eine solide Schätzung vorlegen. Indische Zeitungen berichteten von sagenhaften Reichtümern, darunter goldene Statuen und mehrere hundert Kilogramm Goldmünzen. Zu den Schmuckfunden gehören eine sechs Meter lange Goldkette sowie Kronen, die mit Diamanten und anderen Edelsteinen besetzt sind.
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